Über das Räuchern


Über das Räuchern



Das Verbrennen von Kräutern und Harzen in unterschiedlicher Form gehört zu vielen alten Kulturen. Das Feuer wirkt hierbei, im Gegensatz zum in der Aromatherapie üblichen Verdunsten, als Vermittler und Verwandler. Grobstoffliche Substanzen kommen in direkten Kontakt mit dem Element Feuer und werden hierdurch umgewandelt in Rauch, der die Essenz auf eine feinstoffliche Ebene trägt. So entsteht die Verbindung mit höheren und feineren Ebenen.

Der Sinn des Räucherns war und ist, durch den Rauch unser irdisches Denken mit der Wahrnehmung feinstofflicher, unsichtbarer Sphären zu verbinden.

Das Räuchern auf einem Sieb


Die andere Art des Räuchern ist das Räuchern über einer Teelichtkerze mit einem Sieb. Diese Methode ist an die Aromatherapie angelehnt. Ein sehr feines Sieb wird in einem Abstand von 5 bis 10 cm über einem Teelicht angebracht. Hierfür eignen sich Aromalampen, von denen man die Schale abnehmen und durch ein Räuchersieb ersetzen kann oder eigens für die Siebe hergestellte Räucherstövchen. Die Kräuter oder Harze werden direkt auf das Sieb gegeben. Durch die aufsteigende Hitze der Kerzenflamme verglimmen sie langsam.

Achtung - Wenn das Netz zu nahe an die Kerze kommt, könnten sich Kräuter oder Harze entzünden. Bitte nicht unbeaufsichtigt lassen!

1. Das Räuchern auf glühender Kohle


Traditionell wurden Räucherstoffe auf glühender Kohle geräuchert. Man benötigt dazu ein feuerfestes Gefäß und eventuell etwas Sand. Heutzutage ist die beliebteste Kohleart die Selbstzünderkohle. Sie ist einfach im Gebrauch, da sie sich - einmal angezündet - selbst durchzündet. Aber auch hier sollten Sie darauf achten, dass die Kohle während des Zündvorgangs rundherum genügend Luft bekommt. Es ist besser, die runde Tablette hochkant zu stellen, besonders, wenn wir auf Sand räuchern, damit sie genügend Luft für das Durchzünden bekommt. Sobald an den Rändern der Kohle graue Stellen sichtbar werden, können Sie sie wieder umkippen.

Nun kann der Räucherspaß beginnen. Dosieren Sie zuerst vorsichtig, da sowohl bei Harzen als auch bei Kräutern das Rauchvolumen gewaltig sein kann.

Dann gibt es auch noch die reine japanische Kohle
Es ist eine pure gepresste Holzkohle ohne irgendwelche Zusätze. Sie ist etwas schwerer in Gang zu bringen, aber glimmt sie ermal, funktioniert sie genauso wie die Selbstzünder-Kohle. Brenndauer ist bei beiden Kohlen ca. 1 Stunde.

Eine dritte Möglichkeit ist die Natur Pur-Räucherkohle. Hierbei handelt es sich um gepresste Kräuter, die sogar noch einen angenehmen Duft erzeugen. Die Kräuterkohle glimmt langsam durch und verglimmt Stück für Stück das auf ihm liegende Harz. Wem also der Effekt der schwarzen Kohle zu heftig ist, kann es mit der viel sanfteren Kräuterkohle versuchen. Am besten ist es, die Kräuterkohle auf einem Netzgefäß zu räuchern, da sie hier mehr Luft zum Durchglimmen bekommt als auf Sand.

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